Problemstellung

Nicht recycelter Kunststoffmüll
häuft sich und schadet Natur sowie Mensch

Als tatsächliches Recycling bezeichnen Forscher nur das sogenannte „rohstoffliche Recycling“, also ein Verfahren, das die Produkte in solche Rohstoffe zurückverwandelt, wie sie zu Beginn ihrer Herstellung verwendet wurden, oder die zu 100% das ursprüngliche Ausgangsmaterial ersetzen. Nur 0,8% der Abfälle werden jährlich rohstofflich recycelt! Der Rest wird mechanisch recycelt (12%), energetisch verwertet (23%), gesammelt oder einfach weggeworfen. 

Die Lösung

Thermo-chemisches Recycling zur Wiedergewinnung von Rohstoffen auf Basis der Depolymerisation und einem Reforming-Prozess – die zukunftsweisendste Art der Umwandlung von organischem Abfall durch eine thermische Verarbeitung.

100%ige Umwandlung in ursprüngliche,
fossile Ausgangsmaterialien

Technologie auf Basis
von Depolimerisation

Anlagen in Österreich und Europa ermöglichen bereits die Abfallwirtschaft für je 10.000 Haushalte. Die Technologie ermöglicht die Verwertung sämtlicher organischer Materialien, unabhängig von deren Zusammensetzung und erzeugt dadurch hochwertige Rohstoffe zur Wiederverwendung. Die Anlagen werden in der EU unter deren Sicherheits- und Betriebsvorschriften hergestellt, sind umweltneutral und erzeugen keine schädlichen Emissionen. 

Funktionsweise

Alle organischen Materialien werden mit einer hohen Effektivität in einfache Moleküle umgewandelt und dadurch werden hochwertige Rohstoffe erzeugt, die für die erneute Herstellung von Polymeren (Kunststoffen) oder Gummi verwendet werden können. 

Weltweit einzigartiges, komplexes Verfahren

Depolymerisation und
Reforming-Prozess

Das Hauptprodukt des Verfahrens ist ein Gemisch von flüssigen Kohlenwasserstoffen („C-20-Öl“). Deshalb kann das „C-20“ als gefragter Rohstoff zur Weiterverarbeitung an Raffinerien oder Chemiewerke geliefert werden. Sekundärprodukte sind Kohlenstoff, Wasserstoff (gasförmig) und andere anorganische Materialien (z. B. Eisen aus Reifen). 

Unter Ausschluss von Sauerstoff werden die langkettigen Plastik-Moleküle durch Erhitzen zerlegt und verflüssigt. Die dabei gewonnenen Öle (60-70 %wt.) dienen als hochkalorischer Energieträger und/oder als Ressource zur Rückgewinnung wertvoller Chemikalien. 

Die Vorteile

Das Verfahren wurde in Einklang mit den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft der Europäischen Union entwickelt und ist für die Verwertung von Abfällen aller Arten mit maximaler Effektivität vorgesehen. Es garantiert eine konstante Zusammensetzung der flüssigen Kohlenwasserstoffe am Austritt, unabhängig von der Zusammensetzung des Abfalls am Eintritt.
100%ige Umwandlung in ursprüngliche, fossile Ausgangsmaterialien
Rohstoffliches Recycling organischer Materialien aus allen Abfallarten
Konstante Zusammensetzung der entstehenden Rohstoffe
Ohne Verbrennung oder schädliche Emissionen, geschlossenes System
Keine Notwendigkeit einer externen Energiequelle
Nur 2 Personen pro Schicht, Fernzugriff und hohe Arbeitssicherheit

Details für Nerds

Hohe Effektivität, hoher Wirkungsgrad, kurze Amortisierungszeiten

Expertenwissen

Aufgrund der langjährigen Tätigkeit im Umwelt- und Rohstoffbereich wurde durch unseren Senior-Techniker bereits in den 1990ern nach einer geeigneten Technik zur Aufarbeitung von derartigen komplexen Stoffverbindungen (carbonbasierte Verbindungen, Kunststoffe, Stoffgemische und Polymere) gesucht und einschlägige Forschung auf Basis Pyrolyse- und Depolymerisation mit Fachleuten aus den Bereichen Chemie, Biologie, Physik, Verfahrenstechnik und Stoffwirtschaft betrieben. Wir unterstützen mehrere Anlagen in Österreich und Europa. Verfahrenstechnisch kann hier auf ein Pool von Fachkräften unseres Partner-Institutes aus den Fachbereichen Umwelt, Chemie, Verfahrenstechnik, Biochemie, Medizin, Steuerungs- und Elektrotechnik spezifisch zugegriffen werden. Darüber hinaus wurden Kooperationen mit namhaften Verarbeitern und Produzenten aus dem Behälter-, Stahl- und Anlagenbau in Österreich, Deutschland, Slowenien, Italien und Rumänien abgeschlossen und existiert mit diesen Unternehmen eine vertraglich abgesicherte Zusammenarbeit bei der Herstellung, Montage, Inbetriebnahme und beim Service unserer Anlagentechnologie.

Klimaneutralität

Das technische Verfahren ist gänzlich umweltneutral, es werden keine schädlichen Emissionen oder anderen Abfallprodukte erzeugt, außer einem gänzlich inerten festen Rückstand, welcher nach der Pyrolyse übrig bleibt (im Gegensatz zu den Emissionen, die beim Verbrennen entstehen, entweichenden Gasen und Sickerwasser beim Deponieren und Kompostieren etc.). Auch gibt es ein System aus Detektoren und Fühlern, welche die Belastung mit gefährlichen und schädlichen Substanzen, Schwermetallen und anorganischen Beimengungen detektieren.

Maximale Verwertung

Das Verfahren gewährleistet ein maximales Maß an Verwertung und die Zersetzung organischer Verbindungen auf das Niveau der ursprünglichen Ausgangsmaterialien mit der Möglichkeit ihrer erneuten Verwendung mit einer unbegrenzten Zyklusanzahl.
Es ist universal und für alle Arten organischer Rohstoffe geeignet, einschließlich solcher, die ansonsten schwierig zu verarbeiten sind, wie etwa ungetrenntem Hausmüll, Abfällen aus Krankenhäusern und der Lebensmittelindustrie, Mischkunststoffen mit schädlichen Bestandteilen (PVC, ABS, EPS), Schlämmen und weiteren. Es gewährleistet die Homogenität der Endprodukte. Das kommerzielle Basis-Endprodukt ist ein Gemisch flüssiger Kohlenwasserstoffe („C-20“), ein fester Rückstand und je nach Art der verarbeiteten Materialien Kohlenstoff und anorganische Materialien (etwa Eisen aus Reifen). Eine mehrstufige Depolymerisation und ein Reforming-Prozess stellen eine konstante Zusammensetzung der entstehenden flüssigen Kohlenwasserstoffe sicher, unabhängig von der Zusammensetzung des verarbeiteten Abfalls.

Vollautomatisierung

Der Betrieb ist vollautomatisch, mit minimalem Bedienungs- und Instandhaltungsaufwand. Das Steuerungssystem enthält einen Komplex aus Sensoren und Fühlern, welche die Zusammensetzung der eingehenden Kunststoffe, der Gasphase sowie des kondensierten Kohlenwasserstoffs überwachen, und eine automatische Dosierung von Katalysatoren sowie eine Anpassung der Betriebsparameter durchführen (Temperatur, Druck, Zeitintervalle), eine Steuereinheit mit durchgehender Visualisierung aller ablaufender Prozesse und Reaktionen, eine automatische Dosierung der Eingangsrohstoffe (Kunststoffe), eine automatische Austragung und Deponierung des festen Rückstands in einem Behälter sowie ein Archivierungssystem, welches die Daten über den Anlagenbetrieb, die Betriebsparameter und die Eingriffe des Bedienpersonals speichert. Auch gibt es eine Kommunikationseinheit mit Fernzugriff, mit der Möglichkeit, alle Prozesse z.B. vom Smartphone aus zu steuern.

Projekte

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